Die Jugendfeuerwehr aus Jesingen traf sich am 25. Juli 2026 um 09 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, um dort gemeinsam zur 24-Stunden-Übung anzutreten. Nach der ersten Fahrzeugeinteilung folgt ein Frühstück, um gut in den Tag zu starten. Hier gingen die ersten Übungseinsätze ein, wobei ein Mülleimerbrand gelöscht und eine Personenrettung aus dem Fenster vorgenommen werden mussten. Im Anschluss folgte eine gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr aus Ötlingen die am selben Tag ihre 24-Stunden-Übung durchführten. Übungsannahme war ein Brand in der Eduard-Mörikeschule, hierbei mussten mehrere Personen aus der Schule gerettet und die Brandbekämpfung durchgeführt werden. Im Anschluss wurde am Magazin in Ötlingen gemeinsam gegrillt.
Für die Jesinger Jugendlichen ging es dann weiter ans Schlossgymnasium, wo eine Person aus dem Bach gerettet werden musste. Dann ging es ins Feuerwehrgerätehaus, um sich bei einem leckeren Eis abzukühlen. Zu dieser Zeit wurde ein realer Einsatz für die Einsatzabteilung alarmiert und die Übung entsprechend kurzzeitig unterbrochen. Dabei wurden die Fahrzeuge erneut neu besetzt.
Danach ließ man sich die BMA in der Gemeindehalle erklären, bevor man dann gemeinsam Personen aus der verrauchten Knappenhäuser Hütte gerettet hat und den fingierten Brand schnell unter Kontrolle brachte.
Zum Abendessen kamen nun die Kameradinnen und Kameraden aus Ötlingen zu den Gerstenklopfern. Nach reichlich Penne Bolognese übte man einen Flächenbrand mit Wasserentnahme offenes Gewässer im Wiestal, bevor die Ötlinger wieder nachhause fuhren.
Die Jesinger arbeiteten dann noch einen Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem PKW am Gemeinschaftsschuppen ab, wo die Jugendlichen ihre Erste Hilfe Kenntnisse zeigen konnten.
Für die Jesinger war dann der dritte Fahrzeugwechsel, wo dann ausschließlich die älteren Jugendlichen alarmiert wurden. Nachts war dann noch ein Mülleimerbrand und am Morgen eine Personensuche in unwegsamem Gelände, bevor man die Unterkunft und die Fahrzeuge wieder auf Vordermann brachte.
Eine ruhige und dennoch abwechslungsreiche 24-Stunden-Übung, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Als Highlight hatten die Jugendlichen in diesem Jahr persönliche Pager, die sie zu den Übungseinsätzen alarmierten. Hierbei geht ein großer Dank an den Feuerwehrstore Reichenbach, wo wir die Pager ausleihen konnten.

