Chronik

Die Anfänge

Bereits mit der Gründung der Feuerwehr Mitte des 19. Jahrhunderts traten vereinzelt Spielleute in Erscheinung. Je nach Struktur der jeweiligen Wehr und deren mehr oder weniger militärähnlichen Auftreten wurde um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts Spielmannszüge und Feuerwehrkapellen gegründet. Ihre Hauptaufgabe bestand darin gesellschaftliche und repräsentative Feiern und Anlässe zu umrahmen und gleichzeitig das Vereinsgeschehen zu beleben.

Der vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim unter Teck war ein selbstständiger Teil der Wehr und voll in diese integriert.

 

Die Wiedergründung 1960

Auch hier war aller Anfang schwer. Musste doch zuerst der Feuerwehrausschuss überzeugt werden, der dem Vorhaben zur Wiedergründung des Spielmannszuges mit Skepsis gegenüberstand.

Als dann 19 Spielleute gefunden wurden stand der Wiedergründung des Spielmannszuges nicht mehr im Wege. Der erste Auftritt nach der Wiedergründung war beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kirchheim in der Konrad-Wiederholt-Halle.

Erster Stabführer war Brandmeister August Moosmann, der seine Erfahrungen aus der Militärzeit einbrachte.

 

Die Ära Willi Ziegler

Nach dem Wegzug von August Moosmann wurde „vorläufig“ Willi Ziegler mit der Führung des Spielmannszuges betraut. Kurz danach wurde er in einer Spielerversammlung und durch den Feuerausschuss bestätigt. Auch überregional engagierte Willi Ziegler sich. So war er lange Jahre aktiv im Arbeitskreis Musik.

Am 10. Mai 1986 wurde er dann, im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Spielmannszuges, zum Ehrenstabführer ernannt.

Auch nach seiner Zeit als Stabführer blieb er dem Spielmannszug und dem Arbeitskreis Musik treu und stand allen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Erfolgreiche Zeiten

Am 18. Oktober 1980 wurde bei einem Festakt im Technischen Zentrum das 20-jährige Jubiläum gefeiert, in deren Rahmen Willi Ziegler den Stab des Stabführers an Harry Kemmer übergab.

Während des Festaktes konnte dem damaligen Oberbürgermeister Werner Hauser das Versprechen abgerungen werden, dass er Fanfaren spendete, wenn dafür Spieler gefunden werden. Jedoch vergingen noch 6 Jahre bis Fanfarenspieler gefunden werden konnten.

Im Jahr 1982 nahm der Spielmannszug am 3. Landeswertungsspiel in Oberjettingen teil. Lohn von zahlreichen Probeabenden war dann die Silbermedaille in der hart umkämpften B-Klasse,

Im Jahr 1984 übernahm Günter Schurr das Amt des Stabführers. In seiner Amtszeit konnten dann auch endlich die lang ersehnten Fanfarenspieler gefunden werden. Seit dem wird der Spielmannszug musikalisch durch Fanfaren bereichert.

Im Jahr 1988 wurde am 5. Landeswertungsspiel in Ettlingen teilgenommen. Dort wurde als Bühnenstücke „Military Escort“ und „Wien bleibt Wien“ und als Marschstück wurde der „Laridah“ den kritischen Wertungsrichtern vorgetragen. Bei der Siegerehrung war der Jubel unbeschreiblich, als verkündet wurde, dass man in der B-Klasse eine Goldmedaille erreicht hat.

 

Die Jahrtausendwende

Im Jahr 1997 gab Günter Schurr sein Amt als Stabführer auf. Einen Nachfolger zu finden war schwer, bis letztendlich Elfriede Bäuchle-Gairing für das Amt der Stabführerin gewonnen werden konnte.

Es zeigte sich jedoch, dass die Aufgaben innerhalb des Spielmannszuges auf mehreren Schultern verteilt werden mussten.

So wurden 2001 die Aufgaben neu verteilt. Als Stabführer wurde Ulrich Schmid und Frank Eberle als Zugführer gewählt.

Die letzten personellen Veränderungen fanden im Jahr 2013 statt. Ulrich Schmid trat nach 12-jähriger Amtszeit als Stabführer zurück. Die Ämter teilen sich seitdem wie folgt auf:

  • Das Amt "Leiter der Musikabteilung" übernahm Thomas Breglia.

  • Das Amt der Stabführerin übernahm Stefanie Psader bis 2015.

  • Das Amt des stellvertretenden Stabführers übernahm Ulrich Schmid.