Lexikon
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Sammelstück |
Das Sammelstück findet sich auf jeden Fahrzeug mit einer Feuerlöschkreiselpumpe oder Tragkraftspritze. Es dient dazu, eine oder zwei wasserführende B-Leitungen mit dem A-Sauganschluß der Pumpe zu verbinden. |
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Schaum |
Das Löschmittel Schaum wird durch die Zugabe von Schaummittel zum Wasser und anschließende Verschäumung erzeugt. Dazu werden Zumischer und Mittelschaumrohr bzw. Schwerschaumrohr benötigt. Da Schaummittel die Oberflächenspannung des Wassers bricht, fließt es besser. Glutnester, z.B. in Heuballen, können daher mit einer geringen Menge Schaummittel im Wasser besser gelöscht werden. Schaumteppiche werden meist nur bei Treibstoffbränden gelegt. Der Schaum schließt die Oberfläche der brennenden Flüssigkeit ab und verhindert so die Verbrennung. Leichtschaum wird mit dem Be- und Entlüftungsgerät erzeugt und z.B. zum Fluten von Kellern verwendet. |
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Schlauch |
Schläuche werden unterschieden in Saug- und Druckschläuche. Saugschlauche sind formstabil, da sie dem Unterdruck beim Saugen standhalten müssen. Druckschläuche sind rollbare Faltschläuche, die hauptsächlich zur Wasserbeförderung benutzt werden. Die Schläuche werden nach jedem Einsatz in der Zentralen Schlauchwerkstatt (ZSW) in Nürtingen gewaschen, getrocknet und getestet. Es gibt verschiedene Schlauchgrößen mit unterschiedlichen Wasserdurchflussmengen.
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Schleifkorbtrage |
Die auf der Drehleiter verladene Schleifkorbtrage dient zum Retten zum Personen aus Höhen und Tiefen. Sie kann sowohl mit Rollgliss und Drehleiter eingesetzt werden, aber auch z.B. beim Retten aus unwegsamen Gelände als "Schlitten" verwendet werden. |
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Schnellangriff |
Jedes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kirchheim, sowie das LF 16/12 und die LF 8/6 führen einen formstabilen 30m Schnellangriffsschlauch mit sich. Damit können Klein- und PKW-Brände schnell gelöscht werden. Im Gegensatz zum üblichen Feuerwehrschlauch, muß der formstabile Schnellangriffsschlauch nicht nach jedem Einsatz gereinigt und getrocknet werden. |
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Sprungretter |
Mit dem Sprungretter können Personen aus brennenden Gebäuden gerettet werden. Der Sprungretter besteht aus einem Luftpolster, das den Sprung abfedert. Er ist jedoch nur für eine Einsatzhöhe bis zum 3.Obergeschoß ausgelegt und wird in der Regel nur als letzte Möglichkeit genutzt. Das 'Sprungtuch' wird auf den älteren Fahrzeuge zwar noch mitgeführt, aber aufgrund des hohen Peronaleinsatzes (16 Mann) nicht mehr eingesetzt. Ein Sprungretter ist mit zwei Personen bedienbar. |
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Stadtbrandmeister |
Der Stadtbrandmeister ist der Kommandant der Gesamtfeuerwehr Kirchheim unter Teck. Er ist ehrenamtlich tätig und wird alle vier Jahre bei der Gesamthauptversammlung gewählt. |
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Standrohr |
Das Standrohr dient zur Entnahme von Wasser aus dem öffentlichen Wassernetz. In den Hydranten sind Muffen vorhanden, auf die das Standrohr aufgeschraubt werden kann. Das Foto zeigt ein Standrohr für DIN Unterflurhydranten im Geräteauszug des LF 16/12. Für die württembergischen Unterflurhydranten werden wesentlich längere Standrohre benötigt, jedes Fahrzeug zur Brandbekämpfung führt daher von jeder Bauart mindestens eines mit. |
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Steckleiter |
siehe Eintrag zu Leitern |
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Strahlenschutz |
Für die Gefahrenabwehr von radioaktiven Stoffen ist der Strahlenschutzzug des Landkreises Esslingen zuständig. Dieser ist in Kirchheim stationiert und setzt sich aus Angehörigen der Abteilungen Jesingen und Nabern zusammen. Der Strahlenschutzanhänger und das Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug sind bei der Abteilung Jesingen stationiert. |

