Lexikon

[ALLE] A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

Alarm- und Ausrückeordnung (AAO)

Alarm- und Ausrückeordnung (AAO)

Die AAO legt fest bei welchen Ereignis was zu alarmieren ist und welche Fahrzeuge in welcher Reihenfolge ausrücken, z.B.: Brand 3 - Wohnungsbrand. Alarmiert wird ein Löschzug - dieser besteht bei der Abteilung Stadtmitte aus den Fahrzeugen:

- Einsatzleitwagen (ELW)
- Löschgruppenfahrzeug 16/12 (LF 16/12)
- Drehleiter mit Korb 23/12 (DLK 23/12)
- Trockentanklöschfahrzeug (TroTLF)

Alarmstichwort

Das Alarmstichwort wird nach der Alarmierung im Display des Meldeempfängers angezeigt (z.B. Brand 3), damit der Feuerwehrangehörige weiß, was passiert ist und sich bereits auf dem Weg zur Feuerwache seine Aufgabe vorbereiten kann.

Alarmstichwort = Priorität      mögliches Ereignis

Brand 1                                   Kleinbrand, gelöschter Brand, usw.
Brand 2                                   PKW-Brand, Gartenhausbrand, Containerbrand
Brand 3                                   Wohnungsbrand, Kaminbrand, usw.
Brand 4                                   Wohnungsbrand mit Personen im Gebäude, usw.

Technische Hilfe 1                   Person im Aufzug, Ölspur, usw.
Technische Hilfe 2                   Öl in Kanalisation/Gewässer, usw.
Technische Hilfe 3                   Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Dach-, Fensterspringer, usw.
Technische Hilfe 4                   Bauunfall, Bahnunfall, usw.

Atemschutz

lexikon_atemschutz_1.JPG

Atemschutz ist dann erforderlich, wenn die Luft bei einem Feuerwehreinsatz nicht der normalen Umgebungsluft entspricht. Dies kann bei Bränden und austretenden Gefahrstoffen der Fall sein.

Um den Feuerwehrangehörigen dabei vor gesundheitlichen Folgen zu schützen, werden Gasmasken mit Filtern oder Behältergeräten (Atemschutzgeräte) verwendet. Sie schützen vor schädlichen Gasen, Nebel, Dämpfen, Stäuben und Sauerstoffmangel (nicht bei Filtergeräten).

Atemschutzgerät

atemschutzgeraet.jpg

Einflaschen oder Zweiflaschengerät mit Stahl- oder Compositflaschen.

Schützt vor Atemgiften und Sauerstoffmangel sie machen den Feuerwehrangehörigen so für etwa 30 Minuten unabhängig von der Umgebungsluft.

Atemschutzstrecke

atemschutzstrecke.jpg

In der Atemschutzstrecke der Feuerwehr Kirchheim finden Aus- und Weiterbildungen zum Atemschutzgeräteträger statt.

Die Strecke bietet Geh- und Kriechstrecken mit Hindernissen in Kopf- und Kniehöhe, ein Wohnungsnachbau, sowie waagerechten und senkrechten Röhren. Die Feuerwehrangehörigen müssen in dieser Strecke einmal jährlich ihre Tauglichkeit zum Atemschutzgeräteträger unter Beweis stellen.

Aufwandsentschädigung

Jeder Feuerwehrangehörige erhält im Einsatzfall eine Aufwandsentschädigung, die entstandene Kosten, wie z.B. den Treibstoffverbrauch bei der Fahrt mit dem Auto zur Feuerwache, abdecken soll.

Die Aufwandentschädigung beträgt zurzeit 11,00 EUR pro Stunde und wird unabhängig von Rang, Funktion, Wetter und Uhrzeit ausgezahlt.

Die Aufwandsentschädigung muss versteuert werden.

Ausrückereihenfolge

Die Ausrückereihenfolge legt fest, welche Fahrzeuge als erstes ausrücken.

Im Löschzug der Abteilung Kirchheim: ELW 1, LF 16/12, DLK 23/12, TroTLF 16

BOS

Abkürzung für "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben"

Dazu zählen Polizei- und Katastrophenschutzbehörden des Bundes und der Länder, Bundeszollverwaltung, die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD), sowie das DLRG.

Brandmeldeanlage

Vollautomatisches System zur Erkennung von Bränden in der Entstehungsphase. Häufig in Industrie- und Gewerbeobjekten zu finden.

Rauch-, Flammen- und Temperaturmelder registrieren Auffälligkeiten an die BMZ, die dann vollautomatisch die Feuerwehr alarmiert. Brandmeldeanlagen haben schon manchen Betrieb vor größeren Schäden bewahrt. Leider sind Fehlauslösungen, meist durch mangelnde Umsicht, nicht selten.

Brandmeldezentrale (BMZ)

Technisches Herzstück jeder Brandmeldeanlage. Hier laufen die Informationen aller automatischen Brandmelder und der Druckknopfmelder auf. Am Bedienfeld der BMZ kann die Feuerwehr den ausgelösten Melder ablesen und nach der Erkundung weitere Maßnahmen ergreifen.

Chemikalienschutzanzug (CSA)

lexikon_CSA.jpg

Wenn an der Einsatzstelle gefährliche Substanzen, wie Säuren oder Laugen, austreten, muss sich der Feuerwehrmann zusätzlich zu dem Atemschutzgerät mit einem Chemievollschutzanzug (kurz CSA) ausrüsten. Aufgrund der ausgeatmeten Luft bläst sich dieser Anzug (der gasdicht ist) mit der Zeit immer weiter auf. Dies führt zu erheblichen Schwierigkeiten beim Arbeiten. Der Feuerwehrmann hat ca. 15 Minuten Zeit den Gefahrstoff zu binden oder das Leck zu schliessen.

Aus Sicherheitsgründen sind immer zwei Feuerwehrleute mit CSA im Einsatz und zwei weitere Feuerwehrleute bilden einen Sicherungstrupp. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Feuerwehrmann mit dem Anzug abgeduscht (dekontaminiert). Erst dann darf er ihn wieder ablegen.

CO2-Feuerlöscher

co2loescher.jpg

Dauerdruckfeuerlöscher mit Kohlendioxid als Löschmittel. Hauptanwendungsgebiet sind elektrische Anlagen, besonders EDV-Anlage, da das Löschmittel (abgesehen von der Kältewirkung), kein Schäden hinterläßt.

Beim Einsatz von Kohlendioxidlöschern unbedingt auf ausreichende Lüftung achten, da CO2 ein geruch- und farbloses Atemgift ist und zum Ersticken führen kann.

Compositflasche

lexikon_Composit.jpg

Compositflaschen (oben, mit Schutzüberzug) sind aus Fiberglas gefertigt und daher im Gegensatz zu Stahlflaschen (unten) erheblich leichter. Der Atemschutzgeräteträger wird so bei seinem Einsatz entlastet.

Dekontamination

Personen und Gegenstände, die mit Gefahrgut in Berührung gekommen sind, z.B. Feuerwehrangehörige mit CSA, müssen um eine gesundheitliche Gefährdung möglichst gering zu halten, dekontaminiert (=entgiftet) werden. Beim CSA-Einsatz werden die Feuerwehrangehörigen in ihrem Schutzanzug abgeduscht und das verwendete Wasser aufgefangen und entsorgt. Dies geschieht auf dem Dekontaminationsplatz, wobei die Flüssigkeiten hierbei aufgefangen werden und somit die Möglichkeit der fachgerechten Entsorgung besteht.

Dekontaminationsfahrzeug (DMF)

Dekontaminationsfahrzeug (DMF)

Das Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF) war als Teil des Strahlenschutzzuges Kirchheim bei der Abteilung Jesingen stationiert. Das Fahrzeug hat Ausrüstungen zur Dekontamination von Personen und Material, z.B. Streuanlagen oder Warmwasseraufbereitung samt Duschen, an Bord.

Drehleiter mit Korb (DLK)

lexikon_dlk.jpg

Hubrettungsfahrzeug zur Menschenrettung und Brandbekämpfung. Die größte DLK nach Norm, die DL(A)K 23/12, wie in Kirchheim vorhanden, muß bei einer Ausladung der Leiterspitze von 12 Metern immer noch eine Höhe von 23 Metern erreichen. Bedingt ist diese Höhe durch die bauliche Grenze zum Hochhaus von 22m.

Einsatzjacke

lexikon_jacke.jpg

Die Einsatzjacke ist Teil der persönlichen Schutzausrüstung und wird bei jedem Einsatz getragen. Sie besteht aus hitzeresistenten Nomex III Material und schützt so bis zu einem gewissen Grad von Flammeinwirkung und Nässe. Zur besseren Erkennbarkeit im Straßenverkehr sind Reflexstreifen angebracht.

Einsatzleiter

Der Einsatzleiter leitet den Einsatz vor Ort. Die Hierarchie in absteigener Reihenfolge:
Bürgermeister, Stadtbrandmeister, Abteilungskommandant, Zugführer, Gruppenführer.

Einsatzleitwagen (ELW)

lexikon_elw.jpg

Der Einsatzleitwagen dient dem Einsatzleiter zum Führen von taktischen Einheiten. Das Fahrzeug ist mit Plänen, Funkgeräten, Karten usw. ausgerüstet und verläßt im Alarmfall in der Regel als erstes Fahrzeug die Feuerwache.

Elektrotauchpumpe (ETP)

lexikon_etp.jpg

ETPs werden meist zum Aussaugen von überfluteten Objekten verwendet, aber auch zur Wasserentnahme an offenen Gewässern.

Feuerwehrhaltegurt

lexikon_gurt.jpg

Um dem Feuerwehrmann/frau die Möglichkeit der Eigensicherung zu geben, wurde in Deutschland der Feuerwehrhaltegurt eingeführt. Durch ihn ist es möglich sich z.B. auf einer Leiter vor dem Herabstürzen zu sichern und als letzten Rettungsweg das Selbstretten durch Abseilen durchzuführen. In Baden-Württemberg ist der Feuerwehrhaltegurt aus der persönlichen Schutzausrüstung gestrichen worden und ein Vorhalten im Feuerwehrfahrzeug, je nach Notwendigkeit, vorgesehen. Bei der Feuerwehr Kirchheim hat man sich jedoch entschieden den Feuerwehrhaltegurt weiterhin zur Mann/Frau-Ausstattung zuzuordnen. So kann sich jeder persönlich um seinen Haltegurt kümmern und eventuell auftretenden Mängel schnellstmöglich beseitigen. Auch die individuelle Passform für jeden Träger ist so gewährleistet.

Feuerwehrschutzstiefel

lexikon_stiefel.jpg

Dieser Feuerwehrschutzstiefel ersetzte den alten Schutzstiefel der Feuerwehr Kirchheim seit dem Jahr 1996. Neben seiner optimalen Passform durch ein Schnürsystem bietet der Schuh durch seine Innenausstattung (Gore-Tex) einen angenehmen Tragekomfort. Seit der Einführung dieses Schutzstiefels ist die Zahl der Verletzungen durch Umknicken, Blasenbildung u.ä. deutlich zurückgegangen. Insbesondere bei Einsätzen in der kalten Jahreszeit hat sich dieser Schutzstiefel durch seine Innenausstattung bestens bewährt. Kalte und nasse Füße gehören seither der Vergangenheit an.

Flammschutzhaube

lexikon_flammschutzhaube.jpg

Die Flammschutzhaube ist ein Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung. Beim Atemschutzeinsatz bewahrt sie den Feuerwehrangehörigen vor Verbrennungen im Nackenbereich. Im Winter schützt sie vor Kälte.

Funkmeldeempfänger

lexikon_funkmeldeempfaenger.jpg

Jeder Feuerwehrangehörige trägt einen Funkmeldeempfänger bei sich, mit dem er jederzeit alarmiert werden kann. Bei der Feuerwehr Kirchheim werden seit der Umstellung auf die Digitale Alarmierung einheitlich die Geräte Motorola LX2 plus verwendet.

Funkmeldesystem (FMS)

lexikon_fms.jpg

Das Funkmeldesystem ergänzt und entlastet den Sprechfunk. Der Fahrzeugstatus wird per Tastendruck übermittelt (z.B. "3" für rückt aus), die Leitstelle bestätigt den Status und die Ziffer erscheint auf dem Display. Bei der Feuerwehr Kirchheim ist seit geraumer Zeit jedes Fahrzeug mit FMS ausgestattet.

Gaswarngerät

Mit dem Gaswarngerät lassen sich Konzentrationen von explosiven und sauerstoffvertreibenen Gasen und Sauerstoff messen. Dem Überschreiten kristischen Grenzen (Explosionsgefahr, Sauerstoffmangel) gibt das Gerät umgehend Alarm.

Gefahrgut

lexikon_gefahrgut.jpg

Als Gefahrgut bezeichnet man lagernde oder transportierte Stoffe, von denen Gefahren ausgehen können, z.B. ungewollte chemische Reaktion, giftige Stoffe, Explosionen, radioaktive Strahlung. Für Gefahrgut besteht Kennzeichnungspflicht. Gefahrguttransporte können an den rechteckigen orangen Warntafel erkennt werden.

Gefahrgutumfüllpumpe

lexikon_gefahrgutpumpe.jpg

Elektrische, explosionsgeschützte, Umfüllpumpe für Gefahrgut. Das in Kirchheim vorhandene Modell ist eine Silikonölumfüllpumpe, die ähnlich wie eine Dialysepumpe funktioniert. Das Gerät ist auf dem Rüstwagen 2 verladen.

Generator

lexikon_generator.jpg

Um an jeder Einsatzstelle Strom für Beleuchtung oder Elektrowerkzeuge zu haben, führt die Feuerwehr Kirchheim auf ihren Fahrzeugen Stromerzeuger mit. Es gibt tragbare Modelle von 5kVA bis 8kVA Leistung auf unterschiedlichen Löschgruppenfahrzeugen (z.B. LF 16/12, LF 8/6, DLK 23/12) und Einbauaggregate mit 20kVA (RW 2) und 52kVA (GW-L).

Gerätewagen-Transport (GW-T)

lexikon_gw-t.jpg

Ein Fahrzeug zum Transport schwerer oder sperriger Lasten an oder von der Einsatzstelle.

Gesichtsschutz

lexikon_geschichtsschutz.jpg

Zum Schutz des Feuerwehrangehörigen vor Splittern, Funken und Spänen wird bei Säge- und Trennschleifarbeiten Geschichtsschutz getragen. Dieser besteht entweder aus dem Helmvisier oder aus ein Schutzbrille (Foto: Schutzbrille vom VRW)

Hakenleiter

lexikon_hakenleiter.jpg

Eine kaum noch im Feuerwehrdienst vorhandene Leiter mit einem Haken an der obersten Sprosse. Mit der Hakenleiter kann sich ein Feuerwehrangehöriger von einem Fenster/Balkon zum nächsten vorarbeiten und dies praktisch ohne Höhenbegrenzung, wie bei einer normalen Leiter, da keine Stellfläche dazu notwendig ist.

Handlampe

lexikon_lampe.jpg

Die Handlampe ist die Einsatzlampe des Feuerwehrangehörigen. Sie befindet sich auf jedem Feuerwehrfahrzeug in Kirchheim und ist explosionsgeschützt

Handschuhe

lexikon_handschuhe.jpg

Die seit 1994 bei der Kirchheimer Feuerwehr verwendeten Einsatzhandschuhe ersetzten die alten Lederhandschuhe, welche aufgrund ihrer starken Schrumpfung und Verbrennungsgefahr bei einer Beflammung nicht mehr zeitgemäß für den Einsatzdienst einer modernen Feuerwehr waren.

Der neue Handschuh bietet einen zur Zeit optimalen Schutz vor Hitze, Kälte und mechanischer Beanspruchung im Einsatzgeschehen der Kirchheimer Feuerwehr und hat sich seit seiner Einführung bestens bewährt.

Haspel

lexikon_haspel.jpg

Das LF 16 TS-1 und das LF 16 TS-2 (Bund) sind mit je zwei C-Schlauchhaspeln ausgerüstet. Das LF 16/12 verfügt über eine B-Schlauchhaspel. Mit einer Haspel können zwei Feuerwehrangehörige schnell eine Schlauchleitung verlegen. Auf dem TroTLF 16 und dem LF 16/12 sind die C-Schläuche jedoch in Schlauchtragekörben gelagert, da diese auch mit einem Mann bedienbar sind.

Helm

lexikon_helm.jpg

Der Helm schützt den Feuerwehrangehörigen vor herabstürzenden Teilen, sowie Hitze und Wasser. Das Nackenleder (schwarz) schützt vor heißen Teilen, die in den Nackenbereich fallen könnten.

Helmvisier

lexikon_helm.jpg

Das Helmvisier ist der persönliche Geschichtsschutz des Feuerwehrangehörigen. Es schützt bei Arbeiten mit dem Trennschleifer oder dem Hydraulischen Rettungsgerät vor umherfliegenden Splittern.

Hitzeschutzkleidung

lexikon_hitzeschutz.jpg

Die Hitzeschutzkleidung schützt den Feuerwehrangehörigen vor starker Hitzeeinstrahlung, wie sie z.B. bei Gas- oder Treibstoffbränden vorkommt. Die Hitzeschutzkleidung ist in Kirchheim auf jedem Löschgruppen- und Tanklöschfahrzeug vorhanden.

Sollte die Feuerwehr zu Bränden mit sehr grosser Hitzeentwicklung gerufen werden (z.B. Brand in Industrieanlagen), so kann zusätzlich zum Atemschutzgerät noch ein Hitzeschutzanzug angelegt werden. Dieser ist so beschichtet, dass er für kurze Zeit auch einer direkten Flammeneinwirkung standhält. Der Einsatz dieses Anzuges ist jedoch recht selten, da man den Feuerwehrmann nicht unnötigen Gefahren aussetzt und deshalb Grossbrände aus sicherer Entfernung bekämpft. Hier ein Bild mit dem Pulverrohr des TroTLF.

Hohlstrahlrohr

lexikon_hohlstrahlrohr.jpg

Das Hohlstrahlrohr läßt im Gegensatz zum deutschen Normstrahlrohr stufenlose Einstellmöglichkeiten für den maximalen Durchfluß, die Größe des Ausstoßkegels, sowie den Wasserdurchfluß zu. Hohlstrahlrohre sind auf jedem Fahrzeug des ersten Abmarsches verladen.

Hydrant

lexikon_hydrant.jpg

Der Hydrant ist eine Wasserentnahmestelle aus dem öffentlichen Leitungsnetz. Die unterschiedlichen Bauarten wie Standhydrant, Fallmantelhydrant (Foto) und Unterflurhydrant dienen unter anderem der Feuerwehr zu Löschwasserversorgung. Das Foto zeigt einen eingewucherten Hydranten, der unbrauchbar ist.

Hydraulisches Rettungsgerät

lexikon_rettungsgeraet.jpg

Hydraulisches Rettungsgerät wird meistens bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen eingesetzt. Dazu gehören Spreizer, Schere und hydraulische Zylinder. Der Rettungssatz (Schere & Spreizer) wird von einem elektrisch betriebenen Ölkompressor mit 630 bar angetrieben. In Kirchheim sind die beiden Rettungssätze auf dem RW 2 und dem VRW verladen.

Jugendfeuerwehr (JFW)

lexikon_jfw.jpg

Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Kirchheim ist die Jugendgruppe der Feuerwehr. Hier treffen sich regelmäßig die technisch Interessierten Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren um miteinander die Feuerwehrwehrtechnik spielend kennenzulernen. Einen Großteil ihres Nachwuchses bekommt die Feuerwehr Kirchheim aus ihrer Jugendfeuerwehr. Jede Abteilung unterhält ihre eigene Jugendfeuerwehr.

Kleineinsatzfahrzeug (KEF)

lexikon_kef.jpg

Das Kleineinsatzfahrzeug dient zum Beseitigen von Ölspuren, dem Öffnen von Türen und dem Schliessen von Fenstern. Ferner wird es zur Belieferung anderer Feuerwehren mit z.B. Atemschutzgeräten im Grossschadensfall genutzt.

Kommandant

Der Kommandant ist der Leiter der Feuerwehr. Kommandant der Gesamtfeuerwehr Kirchheim unter Teck ist der Stadtbrandmeister, Kommandant einer Abteilung ist der Abteilungskommandant.

Kreisausbilder

Die Kreisausbilder der Feuerwehr Kirchheim bilden Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis Esslingen aus. Sie erhalten ihre Ausbildung auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal.

Leistungsabzeichen

lexikon_laz.jpg

Das Leistungabzeichen ist der Wettkampf der freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg. Die Gruppe erwirbt dort nacheinander die Abzeichen in Bronze, Silber und Gold.

Bronze - Löschangriff mit Wasserentnahme aus dem Hydrantennetz und Menschenrettung

Silber - Löschangriff mit Preßluftatmer und Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer, Technische Hilfeleistung mit Menschrettung.

Gold - Löschangriff mit Preßluftatmer und Wasserentnahme aus dem Hydrantennetz, Technische Hilfeleistung mit Menschrettung und schriftliche Prüfung

Leitern

Leitern

Bei der Feuerwehr Kirchheim sind verschiedene Leitern im Einsatz.

(4 teilige) Steckleiter         max. 8,40 m Höhe
(3 teilige) Schiebleiter      max. 14,00 m Höhe
Hakenleiter        max. 4,40 m Höhe
Strickleiter          max. 10,00 m Höhe
Klappleiter          max. 3,00 m Höhe 

Hinzu kommt die Drehleiter mit Korb DLK 23/12 auf LKW Fahrgestell.

Leitstelle

Auf der Feuerwehrleitstelle in Esslingen am Neckar läuft der Notruf 112 aus den gesamten Landkreis auf. Von dort aus werden die Gemeindefeuerwehren alarmiert. Die Feuerwehr Kirchheim hat aus ihrer Zeit als Stadtleitstelle (Ortsnetz 07021) das nötige Equipement, die Leitstelle Esslingen im Schadensfall zu ersetzten oder ergänzen.

Light-Water-Anlage

Die Light-Water-Anlage mit 100 Litern Inhalt ist im VRW verbaut und ermöglicht einen schnellen Löscheinsatz, falls Personen in einem brennenden Auto eingeklemmt sein sollten. Das Löschmittel besteht aus Wasser und einem AFFF-Zusatz als Netzmittel. Die Löschwirkung des mit Druckluft vorgebrachten Wasser wird so erhöht.

Löschlanze

lexikon_loeschlanze.jpg

Die schwertähnliche Lanze hat an ihrer 'Klinge' Löcher aus denen das Wasser austritt . Sie wird u.a. bei Moorbränden eingesetzt.

Löschzug

Der Löschzug ist ein Verband aus Feuerwehrfahrzeugen zur Brandbekämpfung und Menschrettung, wie er z.B. zu Wohnungsbränden fährt. Festgelegt ist der Einsatz des Löschzuges in der Alarm- und Ausrückeordnung. Der Löschzug in Kirchheim rückt in folgender Reihenfolge aus:

ELW, LF 16/12, DLK 23/12, TroTLF 16

Mannschafttransportwagen (MTW)

lexikon_mtw.jpg

Fast jede Feuerwehr verfügt über einen Mannschafttransportwagen. Mit diesem Fahrzeug kann Personal und leichtes Gerät transportiert werden.

Maschinist

Der Maschinist ist der Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges. Er bedient Pumpen und Aggregate und gibt die Gerätschaften des Fahrzeuges an die Einsatzkräfte aus. Der Maschinist ist während den Einsatzes für sein Fahrzeug und das darauf verladene Material verantwortlich.

Melder

1. Funktionsbezeichnung für einen Feuerwehrangehörigen bei der Gruppe im Einsatz
2. Funkmeldeempfänger (ugs.)
3. Sensor der Brandmeldeanlage, z.B. Rauchmelder (ugs.)

Melderalarm

Ein Melderalarm (ugs.) ist ein durch eine Brandmeldeanlage ausgelöster Feueralarm. Ein Großteil der Alarme sind Fehlalarme, meist ausgelöst durch einen technischen Defekt oder mangelnde Umsicht, wie z.B. dem Schweißen unterhalb eines Rauchmelders. Durch den Einsatz von Brandmeldeanlagen konnten jedoch schon viele Unternehmen vor dem Abbrand beschützt werden.

Nachalarmierung

Wird an der Einsatzstelle nachträglich mehr Gerät und Personal benötigt, so werden weitere Feuerwehrangehörige nach Alarm- und Ausrückeordnung nachalarmiert.

Notruf

lexikon_notruf.jpg

Mit dem Notruf unter der kostenlosen Rufnummer 112 entscheidet der Hilfesuchende bereits darüber, wie schnell ihm effektiv geholfen werden kann. Der Notruf kann kostenlos von jedem öffentlichen und privaten Telefon abgesetzt werden. Selbst bei den meisten Handys kann auch ohne SIM-Karte, meist auch bei aktivierter Tastensperre, ein Notruf abgesetzt werden.

Bitte merken Sie sich die fünf Ws:
- Wer meldet?
- Was ist passiert? (Wir müssen wissen, welche Fahrzeuge wir schicken müssen)
- Wo ist es passiert? (Je genauer die Angabe, desto schneller sind wir bei Ihnen)
- Wieviele Personen sind betroffen?
- Warten! Der Feuerwehrangehörige am Telefon wird Ihnen evtl. weitere Fragen stellen.

Ölbindemittel

Ölbindemittel wird zum Abbinden kleiner Öllachen und Ölspuren verwendet. Das Streupulver (In Kirchheim Fayencit & Ecoperl) wird auf die Ölspur aufgebracht und mit dem Besen verteilt.

Ölspur

Öl- oder Dieselspuren auf der Straße stellen eine Rutschgefahr für alle Verkehrsteilnehmer da. In Kirchheim ist es Aufgabe der Feuerwehr, diese zu beseitigen. Dazu wird Ölbindemittel verwendet.

Preßluftatmer (PA)

lexikon_pressluftatmer.jpg

Preßluftatmer, oder die Kurzform PA, ist eine andere Bezeichnung für Atemschutzgerät.

Pulver

Das Löschmittel Pulver wird dort eingestetzt, wo mit Wasser und Schaum nicht die gewünschte Löschwirkung erzielt wird, z.B. bei brennendem Aluminium. Neben verschiedenen Pulverfeuerlöschern steht der Feuerwehr Kirchheim auch das TroTLF 16 zur Verfügung. Das Fahrzeug führt 750kg BC-Pulver mit sich, welches mit Stickstoffgas (zwei Flaschen) ausgeworfen werden kann. Da Pulver Korrosion begünstigt, sollte es nach Ende des Feuerwehreinsatzes beseitigt werden bzw. die Luftfeuchtigkeit herabgesetzt werden um Folgeschäden zu vermeiden.

Pulverfeuerlöscher

lexikon_pulverloescher.jpg

Der Pulverfeuerlöscher ist ein tragbares Feuerlöschgerät, gefüllt mit Löschpuler. Es gibt ihn in verschiedenen Größen, z.B. PG 12 (12 Kilo Pulver) und PG 6 (6 Kilo Pulver). Die Betriebsdauer liegt in der Regel unter 30 Sekunden. Andere Feuerlöscher gibt es mit Schaum, Wasser und CO2.

Pumpe

lexikon_pumpe.jpg

Bei der Feuerwehr sind mehrere Pumpen im Gebrauch. Die am häufigsten verwendete ist die Feuerlöschkreiselpumpe die im Fahrzeug fest eingebaut ist und mit dem Fahrzeugnebenantrieb angetrieben wird. Feuerlöschkreiselpumpen gibt es auch in tragbarer Ausführung als Tragkraftspritze.

Weitere Pumpen bei der Feuerwehr: Gefahrgutpumpt, Elektrotauchpumpe

Rollgliss

Das Rollgliss ist ein Rettungssystem, das meist zusammen mit der Drehleiter eingesetzt wird. Es besteht aus einem ca. 60m langem Sicherheitsseil und verschiedenen Umlenkrollen, Gurten und Karabinern. Mit dem Rollgliss können u.a. Personen (auch in der Schleifkorbtrage liegend) aus Höhen oder Tiefen gerettet werde.

Rüstwagen (RW)

lexikon_rw.jpg

Der Rüstwagen ist ein Fahrzeug das ausschließlich mit Material und Gerät zur technischen Hilfeleistung und Abwehr von Gefahrgut eingesetzt wird. Es führt unter anderem hydraulisches Rettungsgerät, zwei Stromerzeuger und eine eingebaute Seilwinde mit sich.

Rüstzug

Der Rüstzug ist ein Verband aus Feuerwehrfahrzeugen zur technischen Hilfeleistung und Menschenrettung, wie er z.B. zu Verkehrsunfällen fährt. Festgelegt ist der Einsatz des Rüstzuges in der Alarm- und Ausrückeordnung.

Der Rüstzug der Feuerwehr Kirchheim:
ELW, VRW, LF 16/12, RW 2, GW-L (bei Dunkelheit)

Sammelstück

lexikon_sammelstueck.jpg

Das Sammelstück findet sich auf jeden Fahrzeug mit einer Feuerlöschkreiselpumpe oder Tragkraftspritze. Es dient dazu, eine oder zwei wasserführende B-Leitungen mit dem A-Sauganschluß der Pumpe zu verbinden.

Schaum

lexikon_schaum.jpg

Das Löschmittel Schaum wird durch die Zugabe von Schaummittel zum Wasser und anschließende Verschäumung erzeugt. Dazu werden Zumischer und Mittelschaumrohr bzw. Schwerschaumrohr benötigt. Da Schaummittel die Oberflächenspannung des Wassers bricht, fließt es besser. Glutnester, z.B. in Heuballen, können daher mit einer geringen Menge Schaummittel im Wasser besser gelöscht werden. Schaumteppiche werden meist nur bei Treibstoffbränden gelegt. Der Schaum schließt die Oberfläche der brennenden Flüssigkeit ab und verhindert so die Verbrennung. Leichtschaum wird mit dem Be- und Entlüftungsgerät erzeugt und z.B. zum Fluten von Kellern verwendet.

Schlauch

lexikon_schlauch.jpg

Schläuche werden unterschieden in Saug- und Druckschläuche. Saugschlauche sind formstabil, da sie dem Unterdruck beim Saugen standhalten müssen. Druckschläuche sind rollbare Faltschläuche, die hauptsächlich zur Wasserbeförderung benutzt werden. Die Schläuche werden nach jedem Einsatz in der Zentralen Schlauchwerkstatt (ZSW) in Nürtingen gewaschen, getrocknet und getestet. Es gibt verschiedene Schlauchgrößen mit unterschiedlichen Wasserdurchflussmengen.

  • Der A-Saugschlauch wird zur Wasserentnahme aus offenem Gewässer eingesetzt.
  • Der B-Druckschlauch wird zur Wasserentnahme aus Hydranten, zur Wasserförderung zum Verteiler oder an abgebenden Strahlrohren eingesetzt.
  • Der C-Druckschlauch wir hauptsächlich zur Wasserförderung vom Verteiler zu den Strahlrohren verwendet.
  • Der D-Druckschlauch, der kleinste von allen, ist an der Kübelspritze montiert.

Schleifkorbtrage

lexikon_schleifkorbtrage.jpg

Die auf der Drehleiter verladene Schleifkorbtrage dient zum Retten zum Personen aus Höhen und Tiefen. Sie kann sowohl mit Rollgliss und Drehleiter eingesetzt werden, aber auch z.B. beim Retten aus unwegsamen Gelände als "Schlitten" verwendet werden.

Schnellangriff

lexikon_schnellangriff.jpg

Jedes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kirchheim, sowie das LF 16/12 und die LF 8/6 führen einen formstabilen 30m Schnellangriffsschlauch mit sich. Damit können Klein- und PKW-Brände schnell gelöscht werden. Im Gegensatz zum üblichen Feuerwehrschlauch, muß der formstabile Schnellangriffsschlauch nicht nach jedem Einsatz gereinigt und getrocknet werden.

Sprungretter

lexikon_sprungretter.jpg

Mit dem Sprungretter können Personen aus brennenden Gebäuden gerettet werden. Der Sprungretter besteht aus einem Luftpolster, das den Sprung abfedert. Er ist jedoch nur für eine Einsatzhöhe bis zum 3.Obergeschoß ausgelegt und wird in der Regel nur als letzte Möglichkeit genutzt. Das 'Sprungtuch' wird auf den älteren Fahrzeuge zwar noch mitgeführt, aber aufgrund des hohen Peronaleinsatzes (16 Mann) nicht mehr eingesetzt. Ein Sprungretter ist mit zwei Personen bedienbar.

Stadtbrandmeister

Der Stadtbrandmeister ist der Kommandant der Gesamtfeuerwehr Kirchheim unter Teck. Er ist ehrenamtlich tätig und wird alle vier Jahre bei der Gesamthauptversammlung gewählt.

Standrohr

lexikon_standrohr.jpg

Das Standrohr dient zur Entnahme von Wasser aus dem öffentlichen Wassernetz. In den Hydranten sind Muffen vorhanden, auf die das Standrohr aufgeschraubt werden kann. Das Foto zeigt ein Standrohr für DIN Unterflurhydranten im Geräteauszug des LF 16/12. Für die württembergischen Unterflurhydranten werden wesentlich längere Standrohre benötigt, jedes Fahrzeug zur Brandbekämpfung führt daher von jeder Bauart mindestens eines mit.

Steckleiter

lexikon_steckleiter.jpg

siehe Eintrag zu Leitern

Strahlenschutz

lexikon_strahlenschutz.jpg

Für die Gefahrenabwehr von radioaktiven Stoffen ist der Strahlenschutzzug des Landkreises Esslingen zuständig. Dieser ist in Kirchheim stationiert und setzt sich aus Angehörigen der Abteilungen Jesingen und Nabern zusammen. Der Strahlenschutzanhänger und das Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug sind bei der Abteilung Jesingen stationiert.

Tragkraftspritze (TS)

lexikon_tragkraftspritze.jpg

Die Tragkraftspritze ist eine tragbare Feuerlöschkreiselpumpe. Sie dient zur Wasserentnahme und zur Druckerhöhung bei Wasserförderung über lange Wegstrecken. Die TS ist im Heck der nicht wasserführenden Löschfahrzeuge verstaut.

Trennschleifer

lexikon_trennschleifer.jpg

Neben Schneidbrenner und hydraulischem Rettungsgerät stehen der Feuerwehr auch Trennschleifer zur Verfügung. Diese gibt es entweder mit Verbrennungs- oder Elektromotor. Das Foto zeigt die neueste Generation eines Trennschleifgerätes in der Feuerwehr Kirchheim mit zwei entgegengesetzt laufenden Trennscheiben. Dieser Trennschleifer ist auch dem VRW verladen.

Übergangsstück

lexikon_uebergangsstueck.jpg

Übergangsstücke dienen zur Verbindung von Schläuchen unterschiedlicher Größe und zum Anschluß an Armaturen und Pumpen. An den B-Abgang der Pumpe kann so zum Beispiel gleich ein C-Schlauch angeschlossen werden. Übergangsstücke sind auf allen Fahrzeugen zur Brandbekämpfung verladen.

Verteiler

lexikon_verteiler.jpg

Der Verteiler dient zum Verteilen der Löschmittelzuleitung (Wasser oder Schaum) auf bis zu drei Schläuche. Bei der gängigsten Variante des Verteilers wird eine B-Zuleitung auf zwei C- und eine B-Leitung verteilt. Verteiler werden auf jedem Fahrzeug zur Brandbekämpfung mitgeführt.

Wasser- und Staubgutsauger

lexikon_wassersauger.jpg

Der Wasser- und Staubgutsauger dient zum Aufnehmen von kleinen Mengen von Schmutzwasser. Haupteinsatzgebiet ist Wassereinbruch in Gebäuden (z.B. Rohrbruch, Löschwasser) bei dem ein Aufnehmen mit normalen Feuerwehrpumpen aufgrund der geringen Saugtiefe nicht mehr möglich ist. Auf verschiedenen Fahrzeugen sind Wasser- und Staubgutsauger verladen, weitere Geräte lagern in den Gerätehäsern.

Zumischer

lexikon_zumischer.jpg

Mit dem Zumischer werden dem Wasserstrom zur Schaumerzeugung 0 bis 5 % Schaummittelkonzentrat zugemischt. Dies geschieht nach dem Venturiprinzip, der Wasserstrom erzeugt einen Unterdruck der das Schaummittelkonzentrat aus dem Schaummittelkanister zieht.