Hauptübung 2018

Beißender Rauchgeruch, pulsierender Qualm an der Decke und das Sofa steht lichterloh in Flammen. Kurz darauf Blaulicht und Sirenen. Dann zwei Feuerwehrmänner, die mit Atemschutzausrüstung und Strahlrohr durch die Wohnungstür herein kommen und den Brand löschen.
Was wie ein Albtraum klingt, wurde vergangenen Samstag zur Realität.

Glücklicherweise geschah dies unter kontrollierten Bedingungen im Rahmen der alljährlichen Hauptübung der Feuerwehr Ötlingen, zu der trotz nasskaltem Wetter zahlreiche Besucher erschienen sind. Anhand eines Brandcontainers aus Leonberg wurde der Bevölkerung eindrucksvoll gezeigt, wie sich ein Wohnungsbrand entwickelt. Ausgehend von dem Szenario, dass eine Kerze auf das Sofa fällt, konnten die Zuschauer unter realistischen Bedingungen beobachten, wie sich das Feuer ausbreitet und wie viel Zeit vergeht, bis der Rauchmelder anschlägt. Darüber hinaus hatten die Zuschauer einen einmaligen Einblick in die gesamte Alarmierungskette von der Leitstelle bis hin zum Anrücken der Feuerwehr und den Löschvorgang eines solchen Wohnungsbrandes. Sofern es die austretenden Rauchschwaden zuließen, konnte man im inneren des Containers das genaue Vorgehen der Atemschutzträger beobachten. Abteilungskommandant Michael Gräßle kommentierte die Schauübung live, sodass auch Laien zu jeder Zeit wussten, was passiert. Während der Übung gab er allerlei Wissenswertes rund um die Aufgaben der Feuerwehr und das richtige Verhalten in einem solchen Brandfall preis. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten sich kleine und große Interessierte die Feuerwehrfahrzeuge und Gerätschaften aus der Nähe ansehen und die Feuerwehrleute mit ihren Fragen löchern.

Nach der Übung trafen sich die Feuerwehrfrauen und –männer im Feuerwehrmagazin zu einer Manöverkritik. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Leonberg für die Bereitstellung ihres Brandcontainers und dem Deutschen Roten Kreuz für ihre alljährliche Unterstützung.

Hauptübung 2018
Hauptübung 2018
Hauptübung 2018
Hauptübung 2018
Hauptübung 2018