Hauptübung 2017

Auch dieses Jahr wurde bei der alljährlichen Hauptübung der Abteilung Ötlingen ein Brand simuliert. Interessierte Zuschauer gesellten sich zu diesem Ereignis, das von Abteilungskommandant Michael Gräßle fachmännisch kommentiert wurde. Natürlich stellt diese Schauübung keinerlei Gefahr für Mensch und Eigentum dar. Vor der Übung wurde das Gebäude von Feuerwehrleuten absichtlich vernebelt, damit ein realistischer Brandeindruck entsteht. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Ötlinger Rathaus. So rückten am Samstag, den 28.10.2017 alle Ötlinger Feuerwehrfahrzeuge zu diesem Gebäude aus. Durch einen Kabelbrand waren einige Räumlichkeiten und das Treppenhaus stark verraucht und schnitt somit den Fluchtweg aus dem Gebäude ab. Atemschutzgeräteträger rüsteten sich schon auf der Fahrt aus und konnten so umgehend ihre Befehle entgegen nehmen. Erste Anlaufpunkte um nach vermissten Personen zu suchen, war der Jugendraum im EG sowie ein Fenster im ersten Obergeschoss. Zu dem Fenster gelangten die Feuerwehrleute mit Hilfe einer Steckleiter und konnten so mit der Rettung der eingeschlossenen Personen beginnen. Obwohl es heutzutage hydraulische Drehleitern mit Steighöhen von über 30 Metern gibt, bleibt die Steckleiter fester Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität, können auch Orte auf engstem Raum erreicht werden. Die Feuerwehr Kirchheim besitzt zwar eine hochmoderne hydraulische Drehleiter, jedoch sollte der Einsatz mit einer Steckleiter geübt werden. Diese ist auf jedem Löschfahrzeug verlastet.

Parallel zur Menschenrettung im Erd- und Obergeschoss, wurde auf der Lindorfer Straße eine Wasserentnahmestelle aufgebaut. Diese stellte die Wasserversorgung zu den Fahrzeugen bzw. Strahlrohren sicher.

Zum Abschluss hatte die Ötlinger Feuerwehr alle Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet und das Feuer gelöscht. Die geretteten Personen wurden von den Kollegen des DRK betreut, die wie jedes Jahr die Feuerwehrkameraden tatkräftig bei ihrer Hauptübung unterstützten. Auch für die Kollegen vom DRK ist diese Schauübung eine Möglichkeit, ihre Tätigkeit der Bevölkerung näher zu bringen.

Nach der Übung gab es wie gewohnt für Groß und Klein die Möglichkeit, die Fahrzeuge und technischen Geräte von Feuerwehr und DRK zu
bestaunen und sich erkundigen, wozu und wie die Geräte funktionieren. So konnte bei dem ein oder anderen bestimmt das Interesse für die Feuerwehr geweckt werden. Im Nachgang gab es dann im Ötlinger Magazin vom Abteilungskommandanten und vom stv. Stadtbrandmeister die übliche Manöverkritik. An dieser wohnten auch Mitglieder aus dem Ortschafts- und Gemeinderat bei.

Hauptübung 2017
Hauptübung 2017
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