Tiefgaragenbrand, Osianderstraße
| Abteilung(en) | Klassifizierung | Einsatznummer | Alarm | Einsatzdauer |
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Lindorf |
Brand | 3-003 | 23. September 2011 - 18:19 Uhr | 5,5 Stunden |
Die Abteilung Stadtmitte wurde um 18:06 Uhr zu einem PKW-Brand in einer Großraumtiefgarage, in die Osianderstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarageneinfahrt sowie aus den Abluftschächten feststellbar. Weiterhin waren Explosionsgeräusche aus der Tiefgarage wahrzunehmen. Über der Tiefgarage befinden sich mehrere Wohnblöcke mit insgesamt 119 Wohnungen und 17 Geschäftsräumen, welche in einer offenen Bauweise (Vielzahl von Wohnungseingängen liegen im Freien, Balkonbauweise) gestaltet sind. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren die Wohnblöcke komplett in Rauch gehüllt, weshalb eine erhebliche Gefahr für die Bewohner, welche sich ins Freie retten wollten, bestand. Aus diesem Grunde wurden sofort Lautsprecherdurchsagen durchgeführt und die Bewohner wurden aufgefordert in ihren Wohnungen zu bleiben. Parallel hierzu wurde eine umfangreiche Nachalarmierung vorgenommen um den hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken. Weiter wurde eine weitere Drehleiter aus Weilheim angefordert. Parallel zur Brandbekämpfung, welche mit 2 Trupps unter Atemschutz und 2 C-Rohren in der Tiefgarage durchgeführt wurde, wurden alle verfügbaren Atemschutzgeräteträger zur Absuche der Wohnblöcke eingesetzt. 5 Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung vom Rettungsdienst versorgt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Anwohner evakuiert und vom Rettungsdienst, welcher ebenso mit starken Kräften vor Ort war, betreut. Der Messzug der Feuerwehr Ostfildern führte aufgrund der starken Rauchentwicklung ständig Messungen an der Einsatzstelle durch. Zur Entlüftung der Tiefgarage wurde die Werkfeuerwehr Bosch mit einem Großlüfter angefordert. Nachdem gegen Mitternacht keine bedenklichen Messwerte mehr vorlagen, wurde die Einsatzstelle nach umfangreichen Aufräumarbeiten an die Polizei übergeben.
Letztendlich brannten 3 Personenkraftwagen, mehrere nebenstehende Fahrzeuge wurden ebenso von den Flammen erfasst und beschädigt. Insgesamt waren 133 Einsatzkäfte der Feuerwehr, 60 Kräfte des Rettungsdienstes sowie 8 Kräfte der Polizei im Einsatz.
Zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes im Stadtgebiet Kirchheim befanden sich weitere Kräfte aller Kirchheimer Abteilungen sowie der Feuerwehr Wernau in Bereitschaft.
Die Abteilung Lindorf rückte mit mehreren Atemschutzgeräteträgern und dem LF 8/6 aus.
Zum Pressebericht des Teckboten
Zum Pressebericht/Viedeo der Esslinger Zeitung/7Aktuell
Einsatzkräfte
Abt. Kirchheim: 12 Fahrzeuge, 50 Mann
Abt. Jesingen/Lindorf/Nabern: 1 Fahrzeug, 9 Mann
Abt. Ötlingen: 3 Fahrzeuge, 21 Mann

