Hauptübung der Gesamtjugendfeuerwehr Kirchheim 2011 in Ötlingen
Eindrucksvolle Hauptübung der Jugendfeuerwehren
Herrliches Herbstwetter und eine stattliche Zuschauerkulisse waren die äußeren Bedingungen der Hauptübung der Kirchheimer Jugendfeuerwehren am vergangenen Samstag an der Eduard-Mörike-Schule in Ötlingen. Der Feuerwehrnachwuchs stellte dabei seinen guten Ausbildungsstand eindeutig unter Beweis, indem er die gestellten Aufgaben „Personenrettung und Brandbekämpfung“ sehr gut löste.
„Brand in der Eduard-Mörike-Schule, mehrere Personen vermisst“, dies war die Alarmmeldung. Schon kurze Zeit später traf der Mannschaftstransportwagen der Abteilung Lindorf an der Schule ein. Die Erkundung von Einsatzleiter Max Real ergab, dass es im Untergeschoss brennt und sich noch fünf Personen im Gebäudeinnern befinden, zudem war durch die starke Rauchentwicklung das Treppenhaus unpassierbar geworden.
In rascher Folge trafen die Löschgruppenfahrzeuge der Abteilungen Lindorf und Ötlingen am Einsatzort ein. Wenig später folgten die Ötlinger Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug aus Jesingen und die Löschgruppenfahrzeuge aus Kirchheim und Nabern.
Vom Einsatzleiter wurden den Gruppenführern der einzelnen Fahrzeuge klar definiert ihre Tätigkeit zugewiesen. Aufgabe der Besatzung des Lindorfer LF 8/6 war Aufnahme der Brandbekämpfung und Personenrettung und Sicherstellung der Wasserversorgung, anschließend Abschirmung eines Gebäudeteiles. Ebenfalls Brandbekämpfung und Personenrettung vom Hauptschulhof aus war der Einsatzbefehl für die Einsatzkräfte des Ötlinger LF 8/6. Zusätzliche Aufgabe war mittels eines Überdrucklüfters den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken. Die Drehleiter 18 diente der Brandbekämpfung von hoher Warte aus.
Die Jesinger Jugendfeuerwehr war mit dem Tanklöschfahrzeug 20/30 im Einsatz. Ihr wurde vom Einsatzleiter die Aufgabe übertragen mit zwei Angriffstrupps, jeweils rechts und links des Verwaltungsgebäudes eine Riegelstellung aufzubauen um eine Ausbreitung des Feuers zu unterbinden. Mit dem Löschgruppenfahrzeug 16/Bund war die Kirchheimer Abteilung ausgerückt. Deren Einsatzkräfte sorgten für eine Wasserversorgung sowohl für das Jesinger Tanklöschfahrzeug als auch für die Drehleiter 18. Der Feuerwehrnachwuchs der Abteilung Nabern stellte einen Trupp für eine Riegelstellung vom Grundschulhof aus und zwei Trupps zur Übernahme der „Verletzten“ und deren Betreuung.
Fachkundig kommentiert wurde der Übungsablauf vom Lindorfer Abteilungskommandant Thomas Daginnus. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch Stadtbrandmeister Roland Schulheiß sowie die Führungskräfte der Feuerwehrabteilungen zeigten sich angetan vom Übungsablauf, bei dem der Feuerwehrnachwuchs seinen guten Ausbildungsstand bewies.
Dies brachten bei der anschließenden Übungsbesprechung sowohl Kirchheims Stadtbrandmeister, als auch Ötlingens Ortsvorsteher Hermann Kik zum Ausdruck.

