Hauptübung der Abt. Jesingen 2010
„Brand in Lackiererei“
Eindrucksvolle Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim, Abteilung Jesingen
Einem Gewitter mit Blitz, Donner und Starkregen ließ die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim, Abteilung Jesingen, mit der Drehleiter-Unterstützung aus Kirchheim am Dienstagabend, den 11. Mai 2010, eine Hauptübung folgen. Dafür gab es am Schluss sowohl für den Übungsablauf als auch das Engagement der Einsatzkräfte Lob und Anerkennung.
Kirchheim. Bei einem Kontrollrundgang nach Betriebsschluss bemerkte der Hausmeister der Firma Keller in der Shedhalle im Werk 1 starke Rauchentwicklung sowie in der Nass-Lackiererei einen Feuerschein und alarmiert daraufhin über die Leitstelle Esslingen mit der Meldung „Brand in der Firma Keller Lufttechnik“, die Feuerwehr.
Bei einem Brand 3 rückt neben der kompletten Abteilung Jesingen auch die Drehleiter 23/12, sowie ein Löschgruppenfahrzeug 16 der Abteilung Kirchheim mit aus. Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges, dem Tanklöschfahrzeug 20/30, informierte der Hausmeister den Einsatzleiter, Abteilungskommandant Andreas Bezler, über seine Beobachtung und teilte ihm mit, dass sich keine Personen im Gebäude befinden. Somit konnte nach dem Öffnen des Rolltores der Angriffstrupp unter Atemschutz die Lage erkunden, dies der Einsatzleitung mitteilen, um dann unverzüglich mit der Brandbekämpfung zu beginnen.
In rascher Folge trafen die weiteren Einsatzfahrzeuge ein. Vom Einsatzleitwagen der Abteilung Kirchheim aus erfolgte die Koordination des Einsatzes. So erging an die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges 8 der Befehl, vom öffentlichen Wassernetz im Oberhof, eine rund 250 Meter lange B-Leitung zur Wasserversorgung des Tanklöschfahrzeuges herzustellen. Die Drehleiter 23/12 wurde an der Westseite der Halle in Stellung gebracht. Hier bestand die Aufgabe, am Drehleiterkorb ein Wendestrahlrohr zu montieren um, falls ein Feuerdurchbruch durch die Dachhaut erfolgt, von oben die Brandbekämpfung aufnehmen zu können.
Während mit dem Mannschaftstransportwagen weitere Einsatzkräfte zum „Brandplatz“ gebracht wurden, baute die Besatzung des LF 16 eine Wasserversorgung von der Alten Weilheimer Straße bis zum Verteiler auf, um die Wasserversorgung für die Drehleiter sicherzustellen. Des Weiteren erfolgte noch ein zweiter Löschangriff von der Südseite her.
Trotz der schlechten Witterungsverhältnisse hatten sich zahlreiche Zuschauer, unter ihnen Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Ortsvorsteher Michael Möslang, Stadtbrandmeister Roland Schultheiß, Ehrenkommandant Hugo Carrle, die Abteilungskommandanten aus Lindorf, Nabern und Ötlingen, die Jugendfeuerwehr sowie Stadt- und Ortschaftsräte es sich nicht nehmen lassen, der Hauptübung beizuwohnen. Sie konnten sich sowohl vom schnellen Aufbau der Löschwasserversorgung als auch dem engagierten Vorgehen der Einsatzkräfte überzeugen. Fachkundig kommentiert wurde der gesamte Übungsablauf von Zugführer Jürgen Klein.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus erläuterte Abteilungskommandant Andreas Bezler nochmals den Übungablauf. Sein Dank richtete er nicht nur an alle Beteiligten, sondern auch an Frank Keller für die Bereitstellung des Übungsobjekts.
Oberbürgmeisterin Angelika Matt-Heidecker zeigte sich angetan von der Schlagkraft der Feuerwehr und der guten Zusammenarbeit der beiden Abteilungen. Man habe ein gutes Bild abgegeben. Erfreut gratulierte sie der Jugendfeuerwehr Jesingen für den ersten Platz beim Kreispokalwettkampf. Ebenfalls ein gutes Zeugnis stellte sowohl der Ortsvorsteher Michael Möslang als auch Stadtbrandmeister Roland Schultheiß den Aktiven aus.
Abschließend bedankte sich Frank Keller für die gute Kooperation mit der Jesinger Feuerwehr, ließ der Jugendfeuerwehr ein Geschenk zukommen und zeigte sich angetan vom Übungsablauf.

