Strahlenschutzeinsatz Köngen
| Abteilung(en) | Klassifizierung | Einsatznummer | Alarm | Einsatzdauer |
|---|---|---|---|---|
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Kirchheim Jesingen Nabern |
Technische Hilfeleistung | 2-004 | 04. März 2010 - 20:55 Uhr | 2,5 Stunden |
Defekte Messbrücke führte zu Großeinsatz
Am Donnerstag wurde ein Container mit Abbruchmaterial bei einer Firma in Dettingen/Teck angeliefert. Als das Fahrzeug durch eine Durchfahrtsbrücke, welche radioaktive Strahlungen misst, durchfuhr, wurde eine Belastung des Containers angezeigt.
Aufgrund dessen wurde das Abladen untersagt und der Lkw fuhr zu einer Spezialfirma in die Küferstraße nach Köngen. Von dort aus wurde gegen 20.45 Uhr die Feuerwehr Köngen verständigt. Diese rückte mit vier Fahrzeugen aus und sperrte das Gebiet großräumig ab.
Durch den ebenfalls alarmierten Strahlenschutzzug der Feuerwehr Kirchheim, welcher aus Kameraden der Abt. Jesingen und Nabern besteht, wurde zwischenzeitlich der in einer Halle gelagerte Bauschutt untersucht. Es wurden Messungen vor sowie innerhalb der Halle durchgeführt, bei denen, weder vor oder innerhalb der Halle, radioaktive Strahlung, bzw. erhöhte Werte festgestellt werden konnten. Auch beim Auseinanderziehen des Bauschutz konnte keinerlei Aktivität gemessen werden. So konnte die Halle wieder der Feuerwehr Köngen übergeben werden.
Insgesamt waren 17 Mann aus Jesingen und Nabern im Einsatz.
Bei einer späteren Überprüfung der Messbrücke der Dettinger Firma stellte sich heraus, dass diese falsch kalibriert war und die Messwerte nicht stimmten.

