Hauptübung der Gesamtjugendfeuerwehr Kirchheim 2009
Überzeugende Leistung der Jugendfeuerwehren
Ihren guten Ausbildungsstand stellten die Jugendfeuerwehren der fünf Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim bei der gemeinsamen Hauptübung unter Beweis
Eine große Zuschauerkulisse bildete am 19. September 2009 in Jesingen den äußeren Rahmen einer durchweg gelungenen gemeinsamen Hauptübung der Jugendfeuerwehr der fünf Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim. Dafür gab es im Anschluss an die Übung Lob und Dank nicht nur von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, sondern auch vonseiten des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Thomas Daginnus.
„Verkehrsunfall“ so lautete diesmal der Einsatzbefehl für den Feuerwehrnachwuchs. Ein Pkw kam beim Abbiegen von der Vorderen Straße auf die Brücke zur Krummen Straße von der Fahrbahn ab und kollidierte dabei mit einem Fahrradfahrer. Dieser wurde durch den Aufprall über das Brückengeländer in das Bachbett der Lindach geschleudert, so die Übungsannahme. Ferner zogen sich beide Insassen des Pkw erhebliche Verletzungen zu.
Die Aufgabenstellung vonseiten der Einsatzleitung waren dadurch die Personenrettung, die Sicherstellung des Brandschutzes und die Errichtung einer Ölsperre in der Lindach. Mit großem Engagement gingen die „Einsatzkräfte von morgen“ zu Werke. Die Rettung sowie die anschließende Betreuung der beiden Fahrzeuginsassen, welche glücklicherweise nicht eingeklemmt wurden, übernahm die Abteilung Kirchheim, welche mit dem Löschgruppenfahrzeug 16 vor Ort war. Die Abteilung Jesingen stellte einerseits die Einsatzleitung (Einsatzleiter Günther Pfizenmaier) und übernahm mit der Besatzung des Tanklöschfahrzeuges den Brandschutz. Die Rettung des abgestürzten Radfahrers aus dem tiefgelegenen Bachbett der Lindach übernahm die Abteilung Nabern, welche mit dem Löschgruppenfahrzeug 8/6 angerückt war. Diese Rettung war nicht einfach und erfolgte mit der Schleiftrage über die steile Überböschung. Die Absicherung der Unfallstelle und die zusätzliche Unterstützung der Einsatzkräfte übernahm die Abteilung Ötlingen, während die Errichtung einer Ölsperre in der Lindach von der Abteilung Lindorf übernommen wurde.
Welchen Stellenwert die Arbeit der Jugendfeuerwehr besitzt, kam nicht nur in einer überaus großen Zuschauerressonanz, sondern auch durch die Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Bürgermeister Günter Riemer, den Ortsvorstehern aus Jesingen, Michael Möslang, und Ötlingen, Hermann Kik, Ehrenkommandant Hugo Carrle sowie den Abteilungskommandanten aller fünf Feuerwehrabteilungen zum Ausdruck. Fachkundig kommentiert wurde der Übungsablauf von Matthias Frasch, dem Jugendleiter der Abteilung Jesingen.
Bei der sich anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Jesingen ließ Matthias Frasch die Übung noch einmal Revue passieren, verbunden mit dem Dank an alle Teilnehmer für ihren Einsatz.
Der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Daginnus, welcher als Übungsbeobachter fungierte, sprach von einer realistischen Übung und stellte den Übungsteilnehmern, insbesondere auch für die optimale Zusammenarbeit, ein gutes Zeugnis aus. Großes Lob kam auch von Kirchheims Oberbürgermeisterin: „Es war ein große Freude bei der Übung zuzuschauen“. Sie unterstrich ferner die Notwendigkeit der Jugendfeuerwehr, bedankte sich nicht nur für den gezeigten Einsatz, sondern auch bei den Ausbildern des Feuerwehrnachwuchses „Hier wird hervorragende Arbeit geleistet und ein gutes Bild für die Öffentlichkeit abgegeben“.

