Trauer um Abteilungskommandant Frank Schweizer

Die Feuerwehr Kirchheim unter Teck trauert um ihren verstorbenen Abteilungskommandanten Frank Schweizer.

 
Frank Schweizer wurde im Januar 2008 zum Abteilungskommandanten der Kirchheimer Feuerwehr gewählt und hat dieses Amt bis zu seinem tragischen Tod begleitet. An Frank Schweizer haben seine Feuerwehrkameradinnen und –kameraden nicht nur seine Kompetenz und Sympathie, sondern seine integrierende und motivierende Art geschätzt. Fröhlich und heiter konnte Frank Schweizer sein, ein ungemein anregender Gesprächspartner, ein Mensch voller Dynamik, der, meist mit hochgekrempelten Ärmeln, keiner Diskussion aus dem Wege ging. Er war stets für seine Führungskräfte und die Mannschaft da, auf Formalitäten und Rangordnungen legte er keinen Wert. Jeder konnte ihn ansprechen, jedem stand er Rede und Antwort.
 
All das, was Frank Schweizer ausmachte, hat eine heimtückische Krankheit in den letzten Wochen zerstört und vernichtet. Binnen Wochen entzog sie ihm den Boden, stürzte ihn in unsägliche Ängste und quälte ihn mit unaushaltbaren Schmerzen.
 
Frank Schweizer wurde 1976 geboren. Nach einem Studium der Umweltschutztechnik studierte er Verwaltungswissenschaften und war zuletzt als City-Manager und Geschäftsführer, City-Marketing Sindelfingen e.V. tätig. Politisch engagierte er sich als Kandidat zur Gemeinderatswahl und bewarb sich um ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg. In der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim unter Teck legte er zusammen mit seinen Freundinnen und Freunden 1999 als Maschinist das bronzene Leistungsabzeichen ab. Als ausgebildeter Rettungssanitäter sorgte er ferner für die Ausbildung der Feuerwehrleute in erster Hilfe. Als Kreisausbilder für die Truppmann- und Truppführerausbildung widmete er sich der Wissensvermittlung für junge Feuerwehrmänner und –frauen. Nachdem er zum Gruppenführer ernannt wurde, fungierte er teilweise als erster Einsatzleiter. Frank Schweizer war verheiratet und hinterlässt eine junge Tochter.
 
Der Tod von Frank Schweizer ist ein schlimmer, ein bitterer Tod. Die Krankheit hat ihn in den Abgrund der Verzweiflung gerissen. Er selbst sah kein Licht mehr und keine Rettung.
 
Wir, die wir von ihm Abschied nehmen, können jedoch eine andere Perspektive auf sein Leben einnehmen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren!.